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Publikationen im Juli 2017 - Chitosan Implantate für die Regenerative Medizin

Die Regenerative Medizin benötigt Strukturen, die die Selbstheilungskapazitäten des menschlichen Körpers unterstützen. Implantat Scaffolds müssen die Zellproliferation und Neubildung des Gewebes fördern. Anforderungen an die Implantate sind regulierbare Abbauraten der Biomaterialien, vernetzte Poren und funktionale Oberflächen. Aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften sind Chitosane perfekt geeignet um diese Anforderungen der regenerativen Medizin zu erfüllen. Im Folgenden werden zwei spannende Studien über den Einsatz von Chitosan in diesem Bereich vorgestellt.

In silico Modellierung struktureller Eigenschaften und der Porosität von additiv gefertigten Implantaten für die regenerative Medizin.

In silico modeling of structural and porosity properties of additive manufactured implants for regenerative medicine. Bruenler R., Aibibu D., Woeltje M. et al. Materials Science and Engineering C 76 810–817, July 2017

Der Einsatz von Fasern zur Erstellung maßgeschneiderter Implantate für die Regeneration verschiedenster Gewebe ist ein vielversprechender Forschungszweig der Medizintechnik. Forscher aus Dresden verwendeten die „Net Shape Nonwoven“ Technology für die Herstellung von Chitosan Scaffolds an. Chitosan mittleren Molekulargewichtes (200-300 kDa) und einem 90%igen Deacetylierungsgrad von Heppe Medical Chitosan GmbH wurde für die Herstellung der Scaffolds eingesetzt. Mittels Nassspinnverfahren wurden Chitosan Fasern mit 20 µm, 30 µm und 40 µm Durchmesser kreiert und in kurze Fasern mit einer Länge von 0,5; 1,0 und 2,0 mm geschnitten. Die Chitosan NSN-Strukturen wurden mittels Rasterelektronenmikroskopie charakterisiert. Außerdem wurden zur Simulation von Porengröße und Verteilung der Poren, Faser-Scaffolds basierend auf der NSN Technologie modelliert. Die modellierten und realen NSN Strukturen wurden verglichen.

ERGEBNISSE:

  • Porengröße und Porösität des Scaffolds können vorhergesagt werden
  • Die mittlere Porengröße des modellierten NSN Scaffolds entspricht der Größe der realen Struktur

Schlussfolgerung: Die Prozesscharakteristiken der Net-Shape-Nonwoven Technologie können modelliert werden und entsprechen den wirklichen Eigenschaften der Chitosan-basierten Scaffolds. Der Kosten- und Zeitaufwand für Tests im Entwicklungsprozess können durch in silico Modellierung reduziert werden. Die NSN Technologie ist eine vielversprechende Technik zur Herstellung von Chitosan-Scaffolds mit gewünschten Eigenschaften für die Geweberegeneration.

Quelle: www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0928493116311183

Chitosan-Abbauprodukte ermöglichen die periphere Nervenregeneration durch Verbesserung der Makrophagen-induzierten Mikroumgebung.

Chitosan degradation products facilitate peripheral nerve regeneration by improving macrophage-constructed microenvironments. Zhao Y., Wang Y., Gong J. et al. Biomaterials. 134:64-77. July 2017 doi: 10.1016/j.biomaterials.2017.02.026.

Der Einsatz von biokompatiblem Chitosan für Scaffolds zur Nervenregeneration hat zahlreiche Vorteile. Durch Abbauprodukt von Chitosan, die Chitosanoligosaccharide (COS), wird außerdem die Zellproliferation gefördert und Apoptose verhindert. In der Studie wurde bei Ratten der verletzte Ischiasnerv mit einer COS gefüllten Silikonröhre überbrückt. Die Zellproliferation und Migration, sowie die Genexpression wurden bestimmt.

ERGEBNISSE

  • COS reguliert die miR-327 Expression in Schwannzellen herunter und die CCL2 Expression herauf
  • CCL2 induziert die Makrophagen Migration zur Verletzung
  • Wiederaufbau der Mikroumgebung
  • Unterstützung der Nervenregeneration

Schlussfolgerung: Die Verwendung COS-gefüllter Silikonröhren als Brücken für verletzte Ischiasnerven in Ratten, führte zur Rekrutierung von pro-infalammatorischen Zytokinen und Makrophagen. Chitosan-basierte Transplantate sind somit vielversprechende Werkzeuge für die periphere Nervenregeneration.

Quelle: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28456077

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Kongresse und Messen

Treffen Sie uns 2024 auf folgenden Messen:

  • 14. PBP World Meeting/ Research Pharm, Wien, Österreich, 18.-21.03.2024
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  • MEDICA 2024, Düsseldorf, Deutschland, 11.-14.11.2024

Zur Vereinbarung von Terminen, bitte kontaktieren Sie Frau Richter über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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  • Heppe Medical Chitosan GmbH
    Heinrich-Damerow-Straße 1
    D-06120 Halle (Saale)
  • Tel.: +49 (0) 345 27 996 300
    Fax: +49 (0) 345 27 996 378
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News

  • 3D biogedruckte Chitosan-Netzwerke für dentale Anwendungen

    Dentale, bakterielle Erkrankungen wie Paradontitis können zu Zahn- und Knochenverlust führen. In der vorgestellten Studie wurden Chitosan, Gelatine und Scutellariae baicalensis radix zu einem Hydrogel kombiniert um über 3D-Bioprinting ein entzündungshemmendes Implantat herzustellen.

  • Chitosan im Teebeutel? – Nationaler Tag des Frühstücks am Arbeitsplatz in den USA

    Tee oder Kaffee ist sicherlich eine Philosophiefrage. Was wird als Erstes nach dem Ankommen im Unternehmen getrunken? In allen Fällen geht es um einen guten Start in den Tag. Aber ist zu viel Koffein gut? Kann man da nicht auch etwas mit Chitosan machen? Wir haben uns umgeschaut und sind in Südkorea fündig geworden. Ein Neuartiger Teebeutel, der den Tee im Becher selbst entkoffeiniert. Verwendet wurde dafür ein Alginat-Chitosan Hydrogel.

  • Cisplatin-Chitosan-Mikropartikel um wiederkehrenden Brustkrebs zu verhindern

    Brustkrebs ist die häufigste bei Frauen auftretende Krebsart. Um das Auftreten von Metastasen und das Wiederkehren von Tumoren zu verhindern, soll in der vorgestellten Studie ein Hydrogel Brustimplantat hergestellt werden, dass mit Cisplatin-Chitosan-Mikropartikeln beladen ist.

  • Treffen Sie HMC bei dem 14. PBP World Meeting und ResearchPharm vom 18. - 21.03.2024 in Wien!

    Im März findet das 14. World Meeting für Pharmazie, Biopharmazie und pharmazeutische Technologie (PBP) zusammen mit der ResearchPharm in Wien statt. Neben universitären Forscherinnen und Forschern sind dort eine Vielzahl von Unternehmen aus der Pharmabranche vertreten. Wir freuen uns sehr dieses Jahr ebenfalls als Aussteller mit dabei zu sein.

  • Chitosan in Farbstoff-sensitiven Solarzellen

    Biopolymere wie Chitosan bekommen immer mehr Aufmerksamkeit als Polymerelektrolyte in Farbstoff-sensitiven Solarzellen. Da Chitosan unter einer geringen elektrischen Leitfähigkeit leidet, soll in der vorgestellten Studie versucht werden, diese durch Salze und Weichmachern zu verbessern.

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