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Klinische Studien

Klinische Studien sind die Grundlage für die Entwicklung und Vermarktung neuer Medikamente und Medizinprodukte. Die Notwendigkeit einer klinischen Prüfung von Chitosan-basierten Medizinprodukten hängt von der Klasse des Medizinproduktes ab und dem Land der Zulassung (EU oder US-Markt). In einer klinischen Studie erhalten die Teilnehmer eine medizinische Behandlung gemäß einem Forschungsprotokoll, um die Sicherheit und Wirksamkeit des Medizinproduktes oder Medikamentes im Vergleich zu einer Kontrolle (Placebo oder aktuelle Standardmethode) nachzuweisen. Arzneimittelstudien werden in Phase I bis IV eingeteilt, während Studien zu Medizinprodukten als Pilot-, Pivotale- und Post-Approval-Studie klassifiziert werden. Weitere Informationen zu derzeit registrierten klinischen Studien mit Produkten auf Chitosanbasis und den Ergebnissen abgeschlossener Studien finden Sie in den folgenden Artikeln.

Kontakt

  • Heppe Medical Chitosan GmbH
    Heinrich-Damerow-Straße 1
    D-06120 Halle (Saale)
  • Tel.: +49 (0) 345 27 996 300
    Fax: +49 (0) 345 27 996 378
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Chitosan-Buccalfilme für Captopril: Wenn die Salzform den Wirkstofftransport mitbestimmt

Captopril ist ein bewährter Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzinsuffizienz. Bei der klassischen Einnahme als Tablette stößt der gut wasserlösliche Wirkstoff jedoch auf mehrere Hürden: Seine Passage durch biologische Membranen ist begrenzt, er kann im Magen-Darm-Trakt an Stabilität verlieren und wird nach der Aufnahme teilweise bereits in der Leber verstoffwechselt. Forschende der Universitäten Szeged und Debrecen untersuchten deshalb einen alternativen Ansatz: mucoadhäsive Chitosanfilme, die Captopril über die Mundschleimhaut verfügbar machen sollen.

Chitosan-Hydrogel für die subkutane Gabe von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, sogenannte ADCs, gehören zu den wichtigsten Entwicklungen in der modernen Krebstherapie. Sie verbinden die Zielgenauigkeit eines Antikörpers mit der starken Wirkung eines zytotoxischen Arzneistoffs. Dadurch können Tumorzellen gezielter erreicht werden als bei vielen klassischen Chemotherapeutika.

Polynukleotid-Chitosan-Formulierung für die intraartikuläre Behandlung von Osteoarthritis

Osteoarthritis gehört zu den häufigsten degenerativen Gelenkerkrankungen. Sie ist durch den fortschreitenden Abbau von Knorpelgewebe, Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit und eine zunehmende Beeinträchtigung im Alltag gekennzeichnet. Besonders problematisch ist, dass der Gelenkknorpel nur begrenzt regenerationsfähig ist und sich strukturelle Schäden häufig weiter verschlechtern.

Chitosan-basierter Gewebekleber zur Kontrolle starker Blutungen

Starke Blutungen aus inneren Organen gehören zu den größten Herausforderungen in der Chirurgie und Traumaversorgung. Besonders Leber, Milz, Niere oder Lunge sind schwer zu versorgen, da diese Organe weich, stark durchblutet und mechanisch empfindlich sind. Klassische Methoden wie Nähen, Veröden oder Gefäßligaturen sind nicht immer möglich und können zusätzlich gesundes Gewebe schädigen.

Injizierbares Carboxymethyl-Chitosan-Hydrogel zur Knochenregeneration bei Diabetes

Diabetes mellitus erschwert die Knochenheilung erheblich. Erhöhte Glukosewerte fördern oxidativen Stress, chronische Entzündungen und eine gestörte Aktivität knochenbildender Zellen. Dadurch heilen Knochendefekte bei diabetischen Patientinnen und Patienten oft langsamer oder unvollständig. Zusätzlich besteht ein erhöhtes Risiko für Infektionen, was die Regeneration weiter beeinträchtigen kann.