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Houston, wir haben kein Problem - kugelsichere Beschichtungen auf Chitosan-Basis - Forschung an der Universität Houston

Natürliche Polysaccharide wie Chitin und Chitosan eigenen sich ausgezeichnet für neue Materialien mit außergewöhnlichen Eigenschaften. In diesem Artikel stellen wir innovative Anwendungen des Biopolymers aus Krustentieren oder Pilzen für kugelsichere Beschichtungen und „smarte“ Fenster vor.

Kugelsichere Westen mit Chitosan

Forscher der Universität Houston verwenden Chitosan und 3D-Druck zur Herstellung mehrschichtiger Beschichtungen, die für kugelsichere Westen verwendet werden könnten, um den Träger vor Kugeln, Lasern, toxischen Gasen und anderen Gefahren zu schützen. Das biologisch abbaubare Polymer wäre eine gute Alternative zu den derzeit verwendeten Kunststoffen auf Erdölbasis. Das Projekt von Alamgir Karim, Dow-Professor für chemische und biomolekulare Technik, wird vom US-Verteidigungsministerium finanziert. Ziel des Projektes ist es, ein Mehrschichtsystem zu entwickeln, das aus einer energieabsorbierenden Schicht, einer gasabsorbierenden Schicht mit im Chitosan dispergierten Kohle-Nanopartikeln und einer textilen Haftschicht besteht.

Die Ergebnisse dieser Forschung könnten neben dem Militär auch für neue Materialien in der Automobil- und Bauindustrie interessant sein.

Quelle: https://uh.edu/news-events/stories/2020/may-2020/05272020karim-crustacean-bulletproof.php

Selbstleuchtende Fenster mit Chitosan für regnerische Tage

Forschern aus Korea entwickelten einen neuen Feuchtigkeitssensor, basierend auf einem Chitosan-Hydrogel, der in der Zukunft „smarten“ Fenstern ermöglichen könnte auf Luftfeuchtigkeit zu reagieren. Die Entwicklung des Sensors basiert auf der Fabry-Perot-Interference, die als optischer Filter aus einem breitbandigen Spektrum ein schmalbandiges Spektrum herausfiltert.

Das Forscherteam kombinierte einen Metal-Hydrogel-Metal Resonator mit einer Solarzelle zu einem Feuchtigkeitssensor. Das Chitosan-Hydrogel dehnt sich in Abhängigkeit von der Umgebungsfeuchtigkeit aus und verändert dadurch die Resonanzwellenlänge des übertragenen Lichts und somit die Farbe. Durch die Kombination mit einer Solarbatterie kann die Lichtenergie in Elektrizität umgewandelt werden und als Sensor für Feuchtigkeit genutzt werden. Im Gegensatz zu konventionellen optischen Feuchtigkeitssensoren ist dieser neu entwickelte, Chitosan-basierte Sensor unabhängig von der Art des Lichts. Außerdem benötigt er keine externe Energiequelle und die Feuchtigkeit kann bereits anhand der Filterfarbe bestimmt werden. Die Sensoren könnten die Entwicklung von intelligenten Fenstern ermöglichen, die je nach äußerer Feuchtigkeit die Farbe ändern.

Quellen:
https://www.advancedsciencenews.com/smart-windows-that-self-illuminate-on-rainy-days/

J. Jang, et al. ‘Self‐Powered Humidity Sensor Using Chitosan‐Based Plasmonic Metal–Hydrogel–Metal Filters.’ Advanced Optical Materials (2020). DOI: 10.1002/adom.201901932

hydrogele, Beschichtung

Kongresse und Messen

Treffen Sie uns 2024 auf folgenden Messen:

  • 14. PBP World Meeting/ Research Pharm, Wien, Österreich, 18.-21.03.2024
  • EPNOE Workshop on Analytics of Polysaccharides, ETH Zürich, Zürich, Schweiz, 25.-26.06.2024
  • CPHI, Mailand, Italien, 08.-10.10.2024
  • MEDICA 2024, Düsseldorf, Deutschland, 11.-14.11.2024

Zur Vereinbarung von Terminen, bitte kontaktieren Sie Frau Richter über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Kontakt

  • Heppe Medical Chitosan GmbH
    Heinrich-Damerow-Straße 1
    D-06120 Halle (Saale)
  • Tel.: +49 (0) 345 27 996 300
    Fax: +49 (0) 345 27 996 378
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

News

  • Mikrofluidik zur Herstellung von Chitosan-TPP Nanopartikeln

    Mikrofluidik kann durch das auf dem Nanolitergenaue Mischen die physiochemischen Eigenschaften von Nanopartikeln genau kontrollieren. Aus dem Grund soll in der vorgestellten Studie mit Hilfe von Chitosan der Heppe Medical Chitosan GmbH Nanopartikel zum Transport von Peptidwirkstoffen entwickelt werden. 

  • 3D biogedruckte Chitosan-Netzwerke für dentale Anwendungen

    Dentale, bakterielle Erkrankungen wie Paradontitis können zu Zahn- und Knochenverlust führen. In der vorgestellten Studie wurden Chitosan, Gelatine und Scutellariae baicalensis radix zu einem Hydrogel kombiniert um über 3D-Bioprinting ein entzündungshemmendes Implantat herzustellen.

  • Chitosan im Teebeutel? – Nationaler Tag des Frühstücks am Arbeitsplatz in den USA

    Tee oder Kaffee ist sicherlich eine Philosophiefrage. Was wird als Erstes nach dem Ankommen im Unternehmen getrunken? In allen Fällen geht es um einen guten Start in den Tag. Aber ist zu viel Koffein gut? Kann man da nicht auch etwas mit Chitosan machen? Wir haben uns umgeschaut und sind in Südkorea fündig geworden. Ein Neuartiger Teebeutel, der den Tee im Becher selbst entkoffeiniert. Verwendet wurde dafür ein Alginat-Chitosan Hydrogel.

  • Cisplatin-Chitosan-Mikropartikel um wiederkehrenden Brustkrebs zu verhindern

    Brustkrebs ist die häufigste bei Frauen auftretende Krebsart. Um das Auftreten von Metastasen und das Wiederkehren von Tumoren zu verhindern, soll in der vorgestellten Studie ein Hydrogel Brustimplantat hergestellt werden, dass mit Cisplatin-Chitosan-Mikropartikeln beladen ist.

  • Treffen Sie HMC bei dem 14. PBP World Meeting und ResearchPharm vom 18. - 21.03.2024 in Wien!

    Im März findet das 14. World Meeting für Pharmazie, Biopharmazie und pharmazeutische Technologie (PBP) zusammen mit der ResearchPharm in Wien statt. Neben universitären Forscherinnen und Forschern sind dort eine Vielzahl von Unternehmen aus der Pharmabranche vertreten. Wir freuen uns sehr dieses Jahr ebenfalls als Aussteller mit dabei zu sein.

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