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Alternative Kraftstoffe aus dem Meer?

Ein Kooperationsprojekt der norwegischen University of Life Sciences und der amerikanischen University of Minnesota soll ein neues Fenster zur Bio-Kraftstoffgewinnung öffnen. Die üblichen Substrate aus stärkehaltigen Produkten sollen ersetzt werden durch Zellulose und Chitin, Polysaccharide die nicht zur Nahrungsmittelherstellung genutzt werden.

Bisher werden Bio-Kraftstoffe aus stärkehaltigen Pflanzen gewonnen, die eigentlich als Lebensmittel dienen. Ziel des Projektes ist die Findung geeigneter Enzyme um die alternativen Rohstoffe Zellulose und Chitin für die Raffinierung nutzen zu können. Bislang gestaltet sich die Gewinnung von Ethanol aus Zellulose und Chitin jedoch problematisch, da sich die Molekülketten nur schwierig komplett spalten lassen. Mit einer effektiven Spaltung Zellulose und Chitin, den zwei  häufigsten nachwachsenden Rohstoffen, könnte man einen neuen Lösungsweg zur Kraftstoffgewinnung finden.

Der norwegischen Arbeitsgruppe gelang es, ein Enzym zu identifizieren, das auf der Oberfläche von kristallinem Chitin agiert und die Enden von  Chitin oxidiert. Die Behandlung mit dem Enzym CBP21 erleichtert den anschließenden weiteren enzymatischen Chitin-Abbau durch Chitinasen (hydrolytische Enzyme). Durch Anpassung der Reaktionsbedingungen konnte die Aktivität von CBP21 deutlich gesteigert werden.

Im Projekt wird nun weiter an der Effizienz der Methode gearbeitet um sowohl Chitin (Vorkommen Crustacean aus dem Meer oder aus Pilzen), als auch cellulose kostengünstig spalten zu können und alternative Wege zur bisherigen Biokraftstoffgewinnung aufzuzeigen.

 

Projektlaufzeit: 2008-2013

Quellen:

chitin, Bio-Kraftstoff, stärke, Zellulose

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