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Chitosan-Nanopartikel

Chitosan-Nanopartikel als innovativer Ansatz gegen Leberfibrose

Leberfibrose ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch eine übermäßige Ablagerung von Bindegewebe gekennzeichnet ist und unbehandelt in eine Zirrhose übergehen kann. Klassische Therapieansätze sind oft nicht ausreichend, um den fortschreitenden Umbau des Lebergewebes zu verhindern. In der pharmazeutischen Forschung gewinnen daher nanotechnologische Wirkstoffträger zunehmend an Bedeutung – insbesondere Chitosan-basierte Nanopartikel.

 

Mikrofluidik zur Herstellung von Chitosan-TPP Nanopartikeln

Mikrofluidik kann durch das auf dem Nanolitergenaue Mischen die physiochemischen Eigenschaften von Nanopartikeln genau kontrollieren. Aus dem Grund soll in der vorgestellten Studie mit Hilfe von Chitosan der Heppe Medical Chitosan GmbH Nanopartikel zum Transport von Peptidwirkstoffen entwickelt werden. 

Presseinformation mRNA-Wirkstoffe: Geschützt zur optimalen Wirkung

Berlin, Halle, 16.03.2023: Seit Januar dieses Jahres wird im Projekt „Zielwirk“ eine neue Chitosan-Technologie zur effizienten Freisetzung von mRNA-Wirkstoffen entwickelt. Die Technologie soll dafür sorgen, dass Medikamente zur Behandlung schwerer Krankheiten besser vom Körper aufgenommen sowie verarbeitet werden können. Die beteiligten Projektpartner Heppe Medical Chitosan GmbH, FDX Fluid Dynamix GmbH, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) werden dabei vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) über drei Jahre mit sechs Millionen Euro gefördert.

Kontakt

  • Heppe Medical Chitosan GmbH
    Heinrich-Damerow-Straße 1
    D-06120 Halle (Saale)
  • Tel.: +49 (0) 345 27 996 300
    Fax: +49 (0) 345 27 996 378
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

News

Chitosan-Buccalfilme für Captopril: Wenn die Salzform den Wirkstofftransport mitbestimmt

Captopril ist ein bewährter Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzinsuffizienz. Bei der klassischen Einnahme als Tablette stößt der gut wasserlösliche Wirkstoff jedoch auf mehrere Hürden: Seine Passage durch biologische Membranen ist begrenzt, er kann im Magen-Darm-Trakt an Stabilität verlieren und wird nach der Aufnahme teilweise bereits in der Leber verstoffwechselt. Forschende der Universitäten Szeged und Debrecen untersuchten deshalb einen alternativen Ansatz: mucoadhäsive Chitosanfilme, die Captopril über die Mundschleimhaut verfügbar machen sollen.

Chitosan-Hydrogel für die subkutane Gabe von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, sogenannte ADCs, gehören zu den wichtigsten Entwicklungen in der modernen Krebstherapie. Sie verbinden die Zielgenauigkeit eines Antikörpers mit der starken Wirkung eines zytotoxischen Arzneistoffs. Dadurch können Tumorzellen gezielter erreicht werden als bei vielen klassischen Chemotherapeutika.

Polynukleotid-Chitosan-Formulierung für die intraartikuläre Behandlung von Osteoarthritis

Osteoarthritis gehört zu den häufigsten degenerativen Gelenkerkrankungen. Sie ist durch den fortschreitenden Abbau von Knorpelgewebe, Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit und eine zunehmende Beeinträchtigung im Alltag gekennzeichnet. Besonders problematisch ist, dass der Gelenkknorpel nur begrenzt regenerationsfähig ist und sich strukturelle Schäden häufig weiter verschlechtern.

Chitosan-basierter Gewebekleber zur Kontrolle starker Blutungen

Starke Blutungen aus inneren Organen gehören zu den größten Herausforderungen in der Chirurgie und Traumaversorgung. Besonders Leber, Milz, Niere oder Lunge sind schwer zu versorgen, da diese Organe weich, stark durchblutet und mechanisch empfindlich sind. Klassische Methoden wie Nähen, Veröden oder Gefäßligaturen sind nicht immer möglich und können zusätzlich gesundes Gewebe schädigen.

Injizierbares Carboxymethyl-Chitosan-Hydrogel zur Knochenregeneration bei Diabetes

Diabetes mellitus erschwert die Knochenheilung erheblich. Erhöhte Glukosewerte fördern oxidativen Stress, chronische Entzündungen und eine gestörte Aktivität knochenbildender Zellen. Dadurch heilen Knochendefekte bei diabetischen Patientinnen und Patienten oft langsamer oder unvollständig. Zusätzlich besteht ein erhöhtes Risiko für Infektionen, was die Regeneration weiter beeinträchtigen kann.